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Hier können Sie Predigten, Impulse und Vorträge nachlesen und herunterladen und Audio-Dateien mit Anleitungen anhören

 

Worauf warten? Albert-Schweitzer-Kirche, 2.12.2018

Im Einklang mit dem Fliessen des Lebens, Impuls beim Stillen Tag, 3.10.2018

Wer bin ich? 23.9.2018, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche

Das Leben ist ein Gasthaus, 24.6.2018, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche

Tönen – ein vorsprachliches Klangbeten, 10.6.2018, Albert-Schweitzer-Kirche

Prophetischer Paradigmenwechsel, 3.6.2018, Eberhardskirche

Altes verabschieden – Neues mit Neugier beginnen 14.1.2018

Was haben wir von Weihnachten? Kantatengottesdienst 26.12.2017

Die innere Familie und das göttliche Kind 24.12.2017

Freiheit der Forschung 10.12.2017

Test des Glaubens 26.11.2017

Der Baum der Erkenntnis, 22.10.2017

Ich bin das Licht der Welt, 9.7.2017

Im Geist und in der Wahrheit, 18.6.2017

Der Gipfel der Weisheit, 5.6.2017

Im Anfang war das Wort, 7.5.2017

Freut euch, 18.12.2016

Entlasten, nicht belasten, 11.12.2016

Einmütig und einträchtig, 27.11.2016

Friede den Fernen – Friede den Nahen, 6.11.2016

Eins in Christus, 23.10.2016

Der letzte Auftritt der Weisheit, 10.7.2016

Nichts wissen – nichts wollen, 19.6.2016

Weisheit aus der Krise, 17.4.2016

Gibt es eine Auferstehung der Toten? 28.3.2016

Aussegnungsfeier für die Körperspender 25.2.2016

Sich mit Geld Freunde machen 31.1.2016

Das ungläubige Staunen eines Moslem – Kantatengottesdienst 26.12.2015

Der eingewickelte Gott – Christmette 24.12.2015

Das brandneue Testament 20.12.2014

Die Vision vom Weltgericht 15.11.2014

Das Gleichnis vom Säen 18.10.2015

Aufstehen ist vergeben 11.10.2015

Salz der Erde, Licht der Welt 26.7.2015

Was du für dich willst, das tu -Kantatengottesdienst 12.7.15

Pharisäer und Zöllner, 8.11.2015

Ein reines Herz, 19.4.2015

Auf dem Weg nach Emmaus – weg von Jerusalem der Hauptstadt der Religionen, 6.4.2015

Ungeprüfte Jesus-Verehrung, 29.3.2015

Ich und Ego, 15.2.2015

Wozu hast du mich verlassen? 1.2.2015

Die Hochzeit zu Kana, 18.1.2015

Kantatengottesdienst, 6.1.2015

Christmette, 24.12.2014

Kantatenpredigt 30.12.2012 (Beginn der Leserbriefdiskussion)

Dein Wille geschehe – Impuls bei den Stillen Tagen in Kirchberg 27.3.2018

Weise oder enttäuscht – Älterwerden als spirituelle Aufgabe – vhs Tübingen 20.3.2018

Weise oder enttäuscht – Älterwerden als spirituelle Aufgabe, vhs – Powerpoint-Präsentation, 20.3.2018

Geträumte Wirklichkeit – Träume in der Bibel, Beitrag für das Jung-Journal

Buddhistische Metta-Praxis und christliche Nächstenliebe 12.5.2017

Bekämpft, verdrängt, vergessen: evangelische Mystik im Schatten Luthers 17.1.2017

Von Buddha lernen 30.10.2016

Wie Meditation und Kontemplation Christsein verändern 21.6.2016

Das Enneagramm – neun Pfade in die Freiheit von Mustern und Fixierungen 19.9.16

Ist Ethik wichtiger als Religion? Gespräch mit den Humanisten Tübingen 22.03.2016

Die Befreiung vom Schmerzkörper 18.1.2016

Der Schmerzkörper 16.11.2015

Holzwege des religiösen Lebens nach Johannes vom Kreuz 27.10.2015

Die drei Gesichter Gottes: drei Arten, von Gott zu reden 27.10.2015

Scala Divini Amoris: auf dem Weg zur Gottesliebe 27.10.2015

Das Erwachen eines neuen Bewusstseins 19.10.2015

Zuhören als Haltung 5.10.2015

Kooperation statt Konkurrenz Gemeinwohl Ökonomie 14.9.2015

Lieben was ist: die Weisheit des Tao te King 20.4.2015

Was bedeutet Achtsamkeit? 10.3.2015

Lass dich! Gelassenheit bei Meister Eckhart 11.2.2015

Meister Eckhart als spiritueller Lehrer 19.1.2015

Simone Weil: Christin ohne Kirche 30.5.2014

Glauben ohne Credo 23.5.2014

Buddha und Christus: was bedeutet Erleuchtung? Teil 2  5.4.2014

Buddha und Christus: was bedeutet Erleuchtung? Teil 1  10.3.2014

Allein die Schrift – zur Reform eines reformatorischen Grundsatzes 31.1.2014

Auf dem Gipfel des Vertrauens: Glaubenserfahrung nach Johannes vom Kreuz 21.10.2013

Sünde: wovon sollen wir erlöst werden? 17.6.2013

Das Paradies – ein unwirklicher Sehnsuchtsort 6.5.2013

Geist, Materie, Kosmos – Update für den Schöpfungsglauben 22.4.13

Der eine eifersüchtige Gott und der Hass seiner Anhänger 24.3.2013

Wie Jesus zum Sohn Gottes wurde 19.3.2013

Thesen zum Bibelverständnis im 21. Jahrhundert 4.2.2013

Das Kreuz – Zeichen der Freiheit 25.9.2012

Genesis: Die Erfindung der Welt und der Sünde 20.4.2012

Für unsere Sünden gestorben 31.3.2012

Kurs Herbst 2018

10 Die innere Familie, 20.11.2018

9 Einführung Persönlichkeitsteile, 13.11.2018

8 Identifikation, 6.11.2018

7 Primäres und sekundäres Erleben, 23.10.2018

6 Im Seelengarten, 23.10.2018

5 Achtsames oder inneres Erforschen, 9.10.2018

4 Die drei Wirklichkeitsebenen, 9.10.2018

3 Erklären und Erforschen, 2.10.2018

2 Essenz und Persönlichkeit, 18.9.2018

1 Drei Bedingungen für Wachstum in Beziehungen, 10.9.2018

Kurs Frühjahr Sommer 2018

11 Die Heilige Wahrheit – Punkt Acht II, 10.7.2018

10 Die Heilige Wahrheit – Punkt Acht I, 3.7.2018

9 Die Ausrichtung auf die heiligen Ideen, 26.5.2018

8 Die heiligen Ideen und das Urvertrauen, 12.6.2018

7 Das Gottesbild und die wirkliche Welt, 5.6.2018

6 Das Biest, 15.5.2018

5 Die haltende Umwelt, 8.5.2018

4 Lebendiges Tageslicht, 24.4.2018

3 Urvertrauen II, 17.4.2018

2 Urvertrauen I, 10.4.2018

 1 Einführung in die Arbeit mit den Heiligen Ideen, 13.3.2018


Kurs 2017 – 2016

 

Die seelische Falle

 

1. Falle: An der Brille hängen

Gedanken sind wie eine Brille, durch die wir auf die Welt blicken. Wir haben die Tendenz, an unserer jeweiligen Brille zu hängen. Wir geben ihr die Macht, unsere Auffassung von der Welt zu bestimmen. Hat man gerade die Brille seines seelischen Leidens auf, sagt man zu sich Sätze wie z.B.: “Ich bin ein Versager.” Doch das ist lediglich eine Wort-Brille, mit der ich die Wirklichkeit aus meinem Blickwinkel deute. Glaube ich diese Worte, wird aus Schmerz seelisches Leid.

 

2. Falle: Der Versuch, Schmerz los zu werden, vergrößert ihn

Wenn wir Schmerz empfinden, wollen wir ihn in Ordnung bringen und loswerden. Doch mit inneren Erfahrungen können wir nicht genau so umgehen wie mit äußeren Umständen. Wehren wir uns gegen eine schmerzliche Erfahrung, beginnt ein Krieg mit der Wirklichkeit, den wir nicht gewinnen können. Besser ist es, diesen Kriegsschauplatz zu verlassen.

 

3. Falle: Glück ist nicht undingt die Regel

Die Meinung, alle Menschen sollten immer  glücklich sein, führt dazu, Schmerzen für unnormal zu halten.

 

4. Kontrollstrategien

sind der Versuch, unangenehme oder schmerzliche Gefühle zu beherrschen und los zu werden. Man kann unterscheiden zwischen Kampf- und Fluchtstrategien. In Maßen angewandt, sind diese Strategien durchaus hilfreich. Problematisch wird es, wenn sie zum inneren Muster werden. In der folgenden PDF-Datei findet sich eine Übersicht über typische Kontrollstr

Typische Kontrollstrategien

 

ACT-Übungen zum Entschärfen von Gedanken

Fragebogen zur Kontrolle von Gedanken

Die Kosten des Vermeidens

Basisübung – 10 tiefe Atemzüge

Ich habe den Gedanken, dass…

Gedanken singen

Ein Titel für meine Geschichte

Einen Gedanken nicht ernst nehmen

Sich beim Verstand bedanken

 

Umgang mit Gefühlen

Was will ich in meinem Leben ändern

Beobachtendes Ich – Körpergewahrsein

Ausdehnung

Drang-Surfen

 

In Verbindung sein

Denken oder Beobachten

In Verbindung sein mit Umgebung, Körper, Atem und Gedanken

Fünf Dinge wahrnehmen

Sich mit der morgendlichen Routine verbinden

Sich mit einer aufgeschobenen Hausarbeit verbinden

Verbindungsatmung

Sich selbst beim Wahrnehmen wahrnehmen – das beobachtende Ich

Hier sind Gedanken, Wahrnehmung, Körper – da bin ich

 

Werte und Handeln

Drang

Gefühle bereiten den Körper vor, in Aktion zu treten. Jede Emotion gibt einen Impuls, zu handeln. Dieser Impuls wird als “Drang” erlebt. Welcher Drang zum Handeln erfasst mich, wenn ich wütend, traurig oder ängstlich bin? Drang erleben wir auch, wenn kein Gefühl vorausgeht. Ich spüre den Drang, etwas zu essen, zu rauchen, zu schlafen, zu trinken, sexuell aktiv zu werden. Fühle ich mich schlecht, kann es sein, dass ich den Drang spüre, unangenehme Gefühle zu kontrollieren.

 

Handeln oder nicht handeln?

Taucht ein Drang auf, habe ich zwei Möglichkeiten: ich kann entsprechend handeln oder auch nicht handeln. Bin ich mir des Dranges bewusst, kann ich mich fragen: “Wenn ich auf diesen Drang hin handle, handle ich dann so wie der Mensch, der ich sein möchte? Wird es dazu beitragen, mein Leben in die Richtung zu führen, in die ich gehen möchte?”

Lautet die Antwort “Ja”, ist es sinnvoll, dem Drang zu folgen. Lautet die Antwort “nein”, ist es nicht sinnvoll.

 

Den Drang zur Kenntnis nehmen

Um mit einem inneren Drang sinnvoll umzugehen, kann man ihn zunächst einfach zur Kenntnis nehmen. “Ich verspüre den Drang, … zu tun.”

Abgleich mit den Werten

Dann können Sie den Drang, mit Ihren eigenen Werten abgleichen. “Wird das Ausagieren dieses Drangs mir helfen, der Mensch zu sein, der ich sein möchte? Führt mich das in die Richtung, in die ich gehen möchte?”

 

Beherzt und klar handeln

Lautet die Antwort “Ja”, dann handeln Sie und fragen Sie nicht, was andere dazu meinen oder vielleicht sagen könnten. Hören Sie auf die innere Stimme. Lautet die Antwort “Nein”, handeln Sie lieber auf eine Weise, die Ihren Werten besser entspricht.

Gefühle sind da. Ausagieren muss man sie nicht unbedingt.

Rückblick mit 80 – Wertefindung

Fragebogen zur den Lebenswerten

Die Zielscheibe – lebe ich meinen Werten entsprechend?

Klar und bestimmt handeln – Ziele setzen

Focusing meint nach innen gerichtete körperliche Aufmerksamkeit: den Körper von innen spüren, dem Körper Fragen stellen und auf seine Antworten horchen.

Focusing ist ein natürlicher Prozess. Ihn in einzelne Schritte zu unterteilen, ist künstlich. Um aber verständlich zu machen, worum es bei diesem Prozess geht und weil Sprache immer linear ist (eins nach dem anderen), finden Sie hier eine Darstellung von sechs Schritten oder Bewegungen des Focusing, die in der Praxis nicht “abgehakt” werden, sondern bei ein bisschen Übung einen organischen Vorgang darstellen, der mit der Zeit selbstverständlich abläuft. Sie können sich auf diese Weise selbst begleiten. Anfangs und dann immer wieder einmal ist es hilfreich, Focusing mit einem Gesprächspartner zu machen.

Hier eine Übersicht: