Michael Seibt, Coach, Supervisor, Tübingen, Reutlingen

Netzwerk und Referenzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praxis für Psychotherapie und Coaching, Thomas Frister

 

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Teilnehmerinnen und Teilnehmer meiner MBSR-Kurse sagen Folgendes:

 

Im MBSR-Kurs habe ich gelernt: es geht nicht darum, ein Ziel erreichen zu müssen, nicht darum, etwas leisten zu müssen, nicht darum, eine Übung nach den Kriterien geschafft oder nicht geschafft zu beurteilen. Vielmehr geht es um eine Haltung, die es einem ermöglicht, das Hier und Jetzt besser wahrzunehmen, sich nicht woanders aufzuhalten – auch nicht in seinen Bewertungen und Interpretationen der Gegenwart, der Vergangenheit oder einer möglichen Zukunft. Gedanken, die einen leider oft eher stressen, traurig oder verzweifelt machen, als dass sie der Situation und dem Leben entsprechen. Es geht darum, den Reichtum des sinnlichen Erlebens zu erfahren, den Zugang zur Fülle des Seins freizulegen. Die Methoden hierfür sind Möglichkeiten, die mir jederzeit und überall zur Verfügung stehen. Michael Seibts Kursleitung ist viel mehr als eine Anleitung: sie ist  eine Einladung dazu, dieser Spur zu folgen.

 

Das Üben in der Gruppe ermöglicht es einem, so viel Nähe zu suchen oder Abstand zu halten, wie es einem angenehm ist.

 

Um den Ertrag dieser Übungen zu spüren, bedarf es zunächst einiger Selbstdisziplin. Aber auch hierbei geht es nicht um das “Schaffen”, “Erreichen” oder um Ziele. Es geht darum, sich einzulassen, wahrzunehmen, zu spüren. Allein daraus hat sich bei mir eine ungeheure Kraft entwickelt. Mittlerweile habe ich sogar eine größere OP, die unter Vollnarkose durchgeführt wurde, zum allergrößten Erstaunen des Klinik-Personals komplett ohne Schmerzmittel, einzig und allein mithilfe von MBSR überstanden.

 

Es gibt da dieses „dunkle“ Paulus-Zitat (1. Kor. 13  12. Vers), das mich seit meiner Kindheit eher verwirrt als erhellt hat: „Jetzt schauen wir in einen dunklen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.“ Rational habe ich diesen Vers schon greifen können, aber ich konnte nicht fühlen, mit meinem Sein nicht begreifen, was er bedeuten soll. Für mich war der MBSR-Kurs, als ob ein dunkler Schleier von meinen Augen gezogen worden wäre, so dass ich mich selbst auf einmal ganz deutlich wahrnehmen kann. Achtsamkeit bringt mich mit einer Klarheit und Kompromisslosigkeit in mein Hier und Jetzt, in mein Leben, wie ich es nicht für möglich gehalten habe. Ich empfinde diesen Weg keineswegs immer als „einfach“ (auch wenn die Methode dies eigentlich schon ist!), jedoch als heilbringend und Orientierung spendend – als einen liebevollen, wachsamen, hellen Weg für mein Leben. Quasi ein wenig Erleuchtung schon jetzt! Dafür bin ich sehr dankbar.

 

Nicht das Lesen von einschlägigen Büchern, nicht das Diskutieren der darin enthaltenen Theorien, auch nicht das Hören von Predigten von der Kanzel, nicht Klagen, nicht Beten, nicht Flehen, haben mir so viel gebracht, wie die Möglichkeit der Selbststeuerung durch Achtsamkeit, wie wir es in diesem Kurs eingeübt haben. Der Kurs brachte mir eine stringente mentale Ausrichtung auf die Selbsthilfe durch Achtsamkeit und die Übernahme der vollen Verantwortung für meine Heilung und mein Wohlergehen. Der Kurs war eine wirklich wertvolle Zeit für mich. Durch den MBSR-Kurs habe ich wieder Kontakt zu mir selbst gefunden. Ich bin ein Stück gelassener und liebevoller im Umgang mit mir selbst geworden.

 

Mir geht es nach dem Kurs in jeder Hinsicht besser.